Tipps & Wissenswertes

Eine Achterbahnfahrt in London – Erlebnisparks

London hat zweifelsohne viel zu bieten. Da bräuchte es eigentlich keine weitere Liste hierzu oder? Wir finden doch. Entdecke die tollsten Freizeit – und Erlebnisparks rund um die Stadt! Von Achterbahnen über Vampirfledermäuse bis hin zu Erlebnissen wie Tarzan im Jungel…

 

Legoland Windsor – ab £ 41.00

Eingang zum Legoland Windsor

Quelle: http://www.legoland.co.uk/

Hände hoch, wer hat früher gerne mit Lego gespielt. Na eben. Hier wird einfach in viiieeel grösserem Rahmen „gespielt“. Ein ganzes Lego land wurden mit den farbigen Bauklötzen zusammengebastelt und bietet auf einer riesigen Fläche alles, was das Herz begehrt. Ein Miniland mit den beliebtesten Sehenswürdigkeiten, ein Unterwasserabenteuer und Fahren im magischen „Hill Train“. Definitiv ein Must-Visit für Lego-Liebhaber und kleine Architekten.

Hier geht’s zum Legoland: http://www.legoland.co.uk/

 

Chessington World of Adventures – ab £37.20

Overview der Themenparks Chessington

Quelle: http://www.chessington.com/

Achterbahnen, ein Kinderzoo und ein Haifisch Sealife Centre, dies sind nur 3 der vielen Attraktionen. Beobachte Vampirfledermäuse die unbekümmert über deinen Kopf fliegen und lass dich nicht vom schwarzen Piraten erschrecken. ;) Chessington ist wahrhaftig eine Welt für Abenteurer!

Steche ins Abenteuer: http://www.chessington.com/


Thorpe Park – ab £24.99

Achterbahnfahrt im Thorpe Park London

Quelle: https://www.thorpepark.com

Brauchst du eine Dosis Adrenalin? Dann gibt dir der Thorpe Park definitiv den Kick! Mehr als 25 fesselnde Fahrgeschäften und Attraktionen geben dir keinen Moment der Ruhe. Hier geht für die ganze Familie die Post ab. Aber Achtung: der Thorpe Park befindet sich in Surrey, mit dem ÖV ca. 1H30min vom Stadtzentrum von London entfernt.

Ab auf die Achterbahn: https://www.thorpepark.com/

 

Go Ape Trent Park – ab £24.00

über den Baumkronen schweben im GoApe Themenpark

Quelle: www.goape.co.uk

Bist du ein Abenteurer und magst das Risiko? Dann ist den Go Ape Trent Park genau das richtige für dich. Der Hochseilpark befindet sich nur 10 Minuten von der Tube-Station Cockfosters entfernt und bietet dir ein Erlebnis wie Tarzan im Dschungel. Wagst du dich auf die hohen Stämme und wackeligen Brücken?

Affenstarkes Erlebnis gibts hier: http://goape.co.uk/days-out/trent-park


Die 30 wichtigsten Wörter für jede Reise!

Wer kennt das nicht: Man bucht seine Reise zu den Traumstränden der Welt und macht sich keine Gedanken über die Kommunikation. Man kann ja noch gestikulieren und Finger zeigen. Klar, der Mensch kann sich immer irgendwie verständigen, wir möchten euch aber eine kompakte Liste von 30 Wörter vorstellen, die für euren nächsten Urlaub sicher ausreichen. Schon neugierig? Los gehts!

Euer Weltreisewortschatz ist in 3 „Themenbereiche“ eingeteilt.

Sprachen - Spanisch - Französisch - Englisch - Deutsch

So viele Sprachen – aber was soll man sagen?

A) Begrüssung und Anstand
Wer in ein Land reist, sollte sich zuerst nach den Gepflogenheiten des Landes informieren. Diese nonverbale Sprache ist meistens genauso wichtig wie das gesprochene Wort. Damit aber auch beim Sprechen nichts schief geht immer auf einen guten Ton achten. In unserem Themenbereich Begrüssung und Anstand findet Ihr die wichtigsten Wörter und Phrasen im Kontakt mit Einheimischen.

B) Diverses
Manchmal ist es schwierig, alles in Kategorien zu unterteilen. Daher gibt es auch hier die Kategorie “Diverses”. Hier haben wir nützliche Ausdrücke, Fragen und Aufforderungen zusammengestellt. Und nicht vergessen. Ein Danke oder Bitte hat noch nie geschadet ;-) .

C) Richtung und Zeit
Wo gehts eigentlich durch? Wenn mal Not am Mann ist und nach dem Weg gefragt werden muss, dann ist man froh, wenn man sich verständigen kann. Hierbei sind Richtungsangaben besonders wichtige Wörter. Auch Zeitangaben sollten nicht vernachlässigt werden: Fährt der Bus morgen oder heute? Wann ist das Theater, um 18.30 oder um 21.15? Die Nummern kann man ja glücklicherweise mit den Fingern zeigen. (Ja klar, die Richtung auch, aber wenn man mehrmals abbiegen muss, wirds schwierig).

A) Begrüssung und Anstand
1. Guten Tag
2. Auf Wiedersehen
3. Ja
4. Nein
5. Danke
6. Bitte! (gerngeschehen)
7. Bitte (um etw. Bitten)
8. gut
9. schlecht
10. Entschuldigung

B) Diverses
1. Hilfe
2. Toilette
3. Ich hätte gerne…
4. Was kostet…?
5. Zahlen bitte!
6. Ich spreche kein [Sprache einfügen]
7. Essen
8. trinken
9. Schlafen
10. Ich heisse …

C) Richtung und Zeit
1. Wo gehts nach…?
2. ich muss zum Arzt
3. heute
4. morgen
5. Stunde(n)
6. Minuten
7. oben
8. unten
9. rechts
10. links

Hättest du noch alternative oder ergänzende Wörter? Wir freuen uns auf deinen Kommentar!

PS: Auf welche Sprache sollen wir unsere Liste übersetzen? Die besten Vorschläge werden wir übersetzen und Karteikarten erstellen. ;)


Diplome im Überblick: Cambridge Certificate

Jeder von uns hat ein anderes Sprachlevel, jedoch können die Meinungen über die Fähigkeiten von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein. Während deine Freunde finden, dein Englisch sei toll, finden deine Eltern, du könntest besser sein. In gewissen Teilbereichen bist du schon relativ weit vorne, während du bei anderen ein wenig hinterherhinkst. Um eine objektive Bewertung deiner Fähigkeiten zu machen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. In unserem heutigen Blog widmen wir uns den ESOL Sprachzertifikaten. ESOL bedeutet English for Speakers of Other Languages – also Englisch für Fremdsprachige. Wir beginnen dieses Mal mit den Cambridge Zertifikaten. Diese sind besonders beliebt, da sie sowohl von vielen Arbeitgebern wie auch von Universitäten anerkannt werden.

Bei den nachfolgenden Cambridge Certificates handelt es sich um allgemeinsprachliche Zertifikate. In den Tests werden somit mehrere Teile getestet. Je nach Niveau sind die Prüfungsdauer als auch der Umfang der Prüfung unterschiedlich.

Die 5 Teile sind:

  1. Leseverständnis
  2. Hörverständnis
  3. Schreiben
  4. Sprechen
  5. Use of English

Da nicht alle Schüler auf demselben Level sind, gibt es verschiedene Kompetenzstufen. Diese lehnen sich an den Europäischen Referenzrahmen und reichen von A1-C2, wobei A1 die Anfängerstufe ist. Diese werden wir jedoch weglassen, da diese Prüfung zu wenig aussagekräftig ist. Somit beginnen wir mit der Stufe A2:

A2: Key English Test (KET)
Der Key English Test prüft die Grundlegenden Englischkenntnisse und testet, ob sich die Kandidaten in einfachen Situationen auf Englisch verständigen können. Er ist eine tolle Motivation um die nachfolgenden Prüfungen abzulegen. Der KET setzt sich aus drei Teilen zusammen: Lesen und schreiben (als 1 Block), Hörverständnis sowie Sprechen.

Wer das KET erfolgreich ablegen möchte muss u.a. über folgende Fähigkeiten verfügen:

  • Verständnis von einfachen englischen Texten
  • Kommunikation führen in vertrauten Situationen
  • Verständnis von einfachen, kurzer Mitteilungen und Anweisungen
  • Verwendung von simplen Redewendungen und Ausdrücken
  • Sich vorstellen und einfache Fragen zur eignen Person beantworten
  • Unterhaltung mit Englischmuttersprachlern führen, wenn diese langsam und deutlich sprechen
  • Kurze, einfache Mitteilungen verfassen

Wer also noch nicht so viel Erfahrung mit Englisch gemacht hat, jedoch gerne mal wissen möchte, wie so eine Prüfung funktioniert, dem wird der KET empfohlen.

B1: Preliminary English Test (PET)
Beim PET Zertifikat handelt es sich um einen Test für Sprachschüler mit einem soliden Grundstufenniveau. Ein besonderer Fokus wird hierbei auf die Anwendung der Sprache für berufliche und private Zwecke gelegt. Die Prüfung besteht aus vier Teilen: Leseverständnis, Schreiben, Hörverständnis, Sprechen.

Für eine PET-Zertifizierung werden folgende Anforderungen gestellt:

  • Erfassen von Meinungen und Gefühlslagen im Englischen sowohl in schriftlicher wie auch gesprochener Form
  • Sachbezogene Gespräche mitverfolgen und einfache Fragen stellen
  • Einfache Artikel und Sachtexte lesen können
  • E-Mails, Briefe und Notizen zu vertrauten Themen verfassen

Die Anforderungen steigen mit den Niveaustufen. Sprachschüler, welche bereits ein solides Sprachwissen mitbringen, können ohne weiteres diese Diplomprüfung absolvieren. Wer sich bereits schon sattelfester fühlt, kann in hohem Galopp zu unserem nächsten Zertifikat springen.

B2: First Certificate in English (FCE)
Das „First“ ist eines der beliebtesten und gefragtesten Zertifikate überhaupt. Obwohl der Name den Anschein macht, dass es sich hierbei um ein Anfängerdiplom handelt, es ist genau das Gegenteil. Das FCE zertifiziert bereits die Mittelstufe. Da es für den Privatgebrauch wie auch für den Beruf z.T. erforderlich ist, wird es auch an Berufsschulen als Abschlussprüfung anerkannt.

Der Test besteht aus allen 5 Teilen. Die Anforderungen sind erneut höher als beim PET und KET:

  • Verständnis der wesentlichen Informationen von komplexen Texten
  • Führen von Gesprächen über diverse Themen, in Diskussionen Argumente hervorbringen und die Meinung äussern
  • Textproduktion von strukturierten und detaillierten Texten inkl. Abwägung von Vor-und Nachteilen sowie Meinungsäusserung

Das FCE oder auch nur „First“ bestätigt bereits eine erhöhte Mittelstufe. Wer dieses Zertifikat abschliesst, kann auf jeden Fall stolz auf sich sein.

C1: Certificate in Advanced English (CAE)
Beim CAE handelt es sich um das zweithöchste ESOL Zertifikat. Wer bereits sehr gute Englischkenntnisse besitzt und sich trefflich mündlich sowie schriftlich ausdrücken kann, liegt mit dem CAE goldrichtig. Auch das CAE besteht aus allen 5 Teilen.

Zum Prüfungsumfang gehören unter anderem:

  • Anspruchsvolle Texte lesen und verstehen sowie wesentliche Inhalte des Textes eruieren
  • Textproduktion von spezifischen Schriftstücken wie Briefe, Artikel Aufsätze
  • Fundierte Grammatikkenntnisse und umfangreicher Wortschatz
  • Komplexe Gespräche nachvollziehen und das Wesentliche verstehen
  • Gesprächsführung über verschiedenste Themen inklusive Fragestellungen und Meinungsaustausch

Wir empfehlen: nicht einfach überstürzt das CAE machen, wenn das Level noch nicht erreicht wurde. Der Testumfang ist richtig gross und anspruchsvoll. Also: gut vorbereiten und am Besten gleich nach einem Sprachaufenthalt zum Beispiel in England absolvieren.

C2: Certificate of Proficiency in English (CPE)
Das CPE ist das höchste Zertifikat im europäischen Referenzrahmen. Wer diese Prüfung absolviert beherrscht die englische Sprache annähernd wie ein Muttersprachler.
Hierzu gehören alle bereits genannten Fähigkeiten jedoch in aufgezeichneter Perfektion. Wer das „Proficiency“ absolvieren möchte, sollte längere Zeit im Sprachaufenthalt verbringen. Nichts geht hier über die Vorbereitung.

Du weisst noch nicht auf welchem Level du bist, möchtest dies aber gerne testen? Dann kannst du dies gleich auf der Cambridge English Seite testen: http://www.cambridgeenglish.org/test-your-english/

Wir drücken dir die Daumen und wünschen dir schon jetzt viel Glück bei der Prüfung! Oder wie man auf Englisch sagt: Fingers crossed!


12 Zungenbrecher für Mutige – Englisch, Französisch, Italienisch und Spanisch!

Wer eine Sprache lernt, merkt schnell: Jede Sprache hat seine Tücken. Besonders tückisch sind jedoch die fiesen kleinen Zungenbrecher. Wir stellen dir heute jeweils 3 verschiedene Zungenbrecher in 4 Sprachen vor und laden dich dazu ein, diese LAUT vorzulesen. Bist du bereit für den ultimativen Sprachtest? Los geht’s!

English

Da es sich beim Englisch um eine germanische Sprache handelt, fällt es uns vergleichsweise leichter, diese zu lernen als beispielsweise Französisch. Doch auch im Englischen gibt es so einige Tongue-Twisters die einen zur Verzweiflung bringen können:

Fangen wir mal mit einem leichteren Exemplar an:
Can you can a can as a canner can can a can?

Eine Stufe schwieriger:
How much wood would a woodchuck chuck if a woodchuck would chuck wood?

Hochkomplex ;) :
If you must cross a course cross cow across a crowded cow crossing, cross the cross coarse cow across the crowded cow crossing carefully.

Français

„La langue de l’amour“ ist schon so für einige ein Zungenbrecher. Wir gehen aber noch eins weiter… wer sich wohl an diese heranwagt? ?

Auch hier starten wir mit einem einfacherem Exemplar:
Un généreux déjeuner régénérerait des généraux dégénérés.

un pötit pö plü diffisil:
Etant sorti sans parapluie, il m’eût plus plu qu’il plût plus tôt.

Expertenmodus:
Si ces six cents six sangsues sont sur son sein sans sucer son sang, ces six cents six sangsues sont sans succès.

Deine Zunge ist noch nicht vollständig verknotet? Na wunderbar! Dann fahren wir mit Italienisch weiter!

Italiano

Pizza, Pasta, Amore – Nein, im Italienischen gibt es nicht nur 3 Wörter. Wenn man diese noch in eine ulkige Reihenfolge bringt, ergeben sich wunderbare scioglilingua.

Facile:
Andavo a Lione cogliendo cotone, tornavo correndo cotone cogliendo.

Medium:
Sopra un sasso messo stava su se stesso un sasso stava.

Diavolo:
Sa chi sa se sa chi sa che se sa non sa se sa, sol chi sa che nulla sa ne sa più di chi ne sa.

Phuu.. na, schon schön aus der Puste? Dann kommen wir noch zu Spanisch…

Español

Wusstest du schon: Spanisch ist, gemeinsam mit Englisch, die zweit meistgesprochene Sprache auf der Welt! Und wenn viele eine Sprache sprechen, muss es da auch viele Lustige Zungenbrecher geben…

Level :D
El amor es una locura, que solo el cura lo cura,
pero el cura que lo cura, comete una gran locura.

Level :)
Tres tristes tigres tragaban trigo en un trigal en tres tristes trastos. En tres tristes trastos tragaban trigo tres tristes tigres.

Level :S
Camarón, caramelo, camarón, caramelo, camarón, caramelo, camarón, caramelo, camarón, caramelo…

Habt ihr noch weitere Zungenbrecher? Her damit! Wir quälen dann unsere Praktikanten mit den Zungenbrechern… ;) (natürlich mit Videobeweis!)

Stay tuned!


3 Vorsätze, die Spass machen!

Es ist der 31. Dezember. Wie jedes Jahr schmieden wir Pläne für die kommenden Monate, geloben Besserung, schwören auf körperliche Aktivität und verbannen alle diabolischen Süssigkeiten vom Ernährungsplan. Ganz theoretisch. Leider geht’s mit den Vorsätzen jedoch meist steiler bergab, als ein Abstieg an der Eiger Nordwand. Damit der Start ins neue Jahr nicht nur von Frustration geprägt ist, stellen wir dir 3 Vorsätze vor, mit welchen du deine Sprachkenntnisse verbessern und gleichzeitig Fun haben kannst.

1. Mehr Filme in Originalvertonung schauen
Im Kino hast du meist die Wahl zwischen einer deutschen, synchronisierten Fassung eines Films und demselben Film in Originalvertonung. Trau dich und schau den Film auf Englisch/Französisch/Italienisch/Spanisch usw.

Deine Vorteile:
-> Du nimmst nebenbei Vokabular auf.
-> Der Wortwitz geht nicht durch Übersetzungen verloren.
-> Dein Sprachgefühl wird gestärkt.
-> Du lernst die Aussprache.

Also, nichts wie los ins Kino und wie wild Filme gucken, es geht ja unter Bildung ;)

2. Twitter täglich checken
Mit 140 Zeichen lässt sich meistens mehr sagen, als man denkt. Daher können wir dir Tweets nur ans Herz legen. Sie brauchen keine 10 Sekunden und berieseln dich fortwährend mit neuen Infos, Sprichwörtern und nützlichem Vokabular.

Nachfolgend findet Ihr eine Liste mit Empfehlungen jeweils nach Sprache geordnet. :)

Englisch https://twitter.com/RealEnglishTalk

https://twitter.com/bbcle

https://twitter.com/WoodwardEnglish

Französisch https://twitter.com/francaisnigar

https://twitter.com/doseoffrench

Spanisch https://twitter.com/SpanishDict

https://twitter.com/LL_Spanish

Italienisch https://twitter.com/italianlanguage

An dieser Stelle empfehlen wir dir natürlich auch unseren Zwitscherkanal:

3. Sprachaufenthalt
Der Sommer scheint noch so fern, doch was ist die beste Motivation durchzuhalten? Natürlich Vorfreude! Und was gibt es besseres als Ferien, Strand und Sonnenschein? Eben nichts ;-) Doch was vereint Urlaub mit einem tollen Vorsatz? Natürlich ein Sprachaufenthalt!

Eine Sprachreise lohnt sich auf vielfältige Art und Weise:
-> Urlaub ohne Eltern – Unabhängigkeit
-> Sprache vor Ort lernen und praktisch anwenden
-> Neue, internationale Freunde finden
-> Eintauchen in die Kultur eines fremden Landes
Du weisst noch nicht wohin? Dann lass dich HIER inspirieren. ;-)

Wir drücken dir die Daumen beim Einhalten deiner Vorsätze und freuen uns, wenn wir dich bei deinen Vorhaben unterstützen können.


England Knigge: 5 Regeln an die sich jeder Tourist in England halten sollte

Wenn wir an England denken, dann fallen uns Dinge wie Linksverkehr, Tea-Time oder Regen ein. Doch wer eine Reise auf die britische Insel unternehmen möchte, sollte sich zuerst über die englischen Gepflogenheiten informieren. In ein Fettnäpfchen zu treten ist einfacher als man denkt. Wir stellen euch unsere Top 5 Regeln vor und erklären euch die Hintergründe dazu.

Sprachaufenthalt in England1. Schlangestehen

Die Engländer sind ein anständiges Volk. So wird auch überall in Reih und Glied angestanden. Hier sollte man sich am Besten eingliedern. Zwar würde keiner den Finger auf euch richten, jedoch fällt man so als Tourist direkt auf. Also immer schön anstehen: An der Bushaltestelle oder im Tesco (vergleichbar mit Migros/Coop) einfach die Schlange suchen.
Doch woher haben die Briten „The Joy of Queuing“? Genau kann man das nicht sagen, jedoch wird den Engländern ein hoher Gerechtigkeitssinn attribuiert. Fairplay steht an oberster Stelle. Ausserdem hat es auch etwas mit dem britischen Understatement (Punkt 2) & der Vorliebe für Distanz (Punkt 3) zu tun.

2. Britisches Understatement
Das britische Understatement ist tatsächlich exemplarisch. Untertreibung und Zurückhaltung wird im grossen (oder eben extrem kleinen) Stil ausgeübt. So wird aus einer 12-Zimmer Villa am Londoner Stadtrand ein kleines Landhaus. Also besser zurückhaltend mit den Habseligkeiten jonglieren: Angeber mag keiner.

3. Distanz wahren & Small Talk
Auch im Small Talk ist Understatement ein wichtiger Bestandteil der Konversation. Ein Brite würde nicht nur „Ja“ oder „Nein“ antworten. Stattdessen wird gerne um den heissen Brei rum geredet. So wird aus einem „Nöö“ ganz einfach: “Actually I’m quite busy at the moment.” („Eigentlich bin ich gerade sehr beschäftigt“) Oder „Well, give me some time to think it over.“ („Ich muss zuerst darüber nachdenken“) Die Engländer versuchen meist möglichst indirekt und mit der notwendigen Distanz zu interagieren. Also gilt es eine einfache Regel zu beachten: Möglichst weit ausholen und das Problem umschreiben.

Auch bei der Begrüssung muss auf die Distanz geachtet werden. Wichtig: Körperkontakt wie umarmen ist tabu. Auch Händeschütteln liegt schon hart an der Grenze. Im Zweifelsfall besser abwarten, bis das Gegenüber die Hand entgegenstreckt. Nach dem Wohlbefinden wird sich auch immer erkundigt. Es ist zwar nicht so, dass es jemanden interessieren würde (und das tut es wirklich nicht), aber man fragt aus Anstand. Hier muss als Antwort ein „Fine“ reichen. Ob man Kopfschmerzen hat, müde ist, oder grade schlechte Laune hat… Es sollte nicht erwähnt werden, da dies zu persönlichen Gesprächsthemen führen kann und diese den Briten meist unangenehm sind.

4. Humor
„Meine Mutter ist derart pessimistisch, dass sie, wenn es eine Olympiade in Pessimismus gäbe …glauben würde, keine Chance zu haben.” (Nish Kumar) – Ja, britischer Humor ist so eine Sache für sich. Entweder man mag ihn oder man toleriert ihn. Der trockene und zumeist schwarze Humor verbindet hierbei Direktheit mit Understatement. Dieser absurde Gegensatz führt dazu, dass Ungeheuerlichkeiten plötzlich ganz alltäglich erscheinen – oder zumindest so präsentiert werden.

Die Briten sind sehr stolz auf ihren Humor. Daher eine einfache Regel: Einfach mal mitschmunzeln, auch wenn der Witz nicht ganz den Geschmack trifft.

5. God save the Queen
Sie ist unzerstörbar, sitzt schon Jahrzehnte auf dem Thron und hat ihren „Untertanen“ sogar den 5. Juni als Feiertag geschenkt. Queen Elizabeth II. oder auch: „Elizabeth die Zweite, von Gottes Gnaden Königin des Vereinigten Königreiches Großbritannien und Nordirland und ihrer anderen Königreiche und Territorien, Oberhaupt des Commonwealth, Verteidigerin des Glaubens“ führt ihre Monarchie eisern und hartnäckig. Und die Briten sind stolz auf ihre Queen. So stolz, dass kein böses Wort gegen „Her Majesty“ in den Mund genommen werden darf. Also: besser über die eigenen Politiker oder den Bachelor lästern, die bieten auch genügend Gesprächsstoff…

Mit diesen 5 Regeln solltet ihr ziemlich gut vorbereitet sein für euren Besuch in Grossbritannien. Habt Ihr noch Ergänzungen hierzu oder möchtet uns eure Erfahrungen mitteilen? Auf unserer Facebook-Seite oder in den Kommentaren könnt Ihr euren Gedanken freien Lauf lassen.

Eure Cynthia


Christmas around the World – Teil 1

Palmen, Sandstrände und sommerliche Temperaturen – Klingt nicht nach Weihnachten? Und ob! Rund um den Globus werden Weihnachtsfestivitäten abgehalten. Ob in Australien, Kolumbien oder Indien: Jedes Land hat seine eigenen Traditionen und Bräuche. Wir möchten euch einige Unterschiede und Gemeinsamkeiten der „Christmas-Bräuche“ vorstellen und würden uns auch über euren Beitrag freuen!

Weihnachtsdekoration

(c) http://goo.gl/vHnm8N

Weihnachten ist in unseren Kreisen bekannt als Fest der Liebe, der Familie und des Zusammenkommens. Wir haben den „Samichlaus“, das „Christkind“ und den Adventskalender. Wir feiern den 1.-4. Advent und „Guätzlen“ bis der Backofen raucht. In den drei Kategorien „Tradition“, „Essen“ und „Bescherung“ vergleichen wir verschiedenste Länder miteinander und zeigen euch mal ganz andere Weihnachten.

Essen: Zalabya, Mtanas oder Käsebällchen mit Schinken

Weihnachtsmahl ist nicht gleich Weihnachtsmahl. Wer beispielsweise Weihnachten in den Philippinen feiert, kriegt Käsebällchen mit Schinken vorgelegt – eine Spezialität, die man zu Weihnachten nicht auslassen kann!

In Ägypten verzichten die Menschen 43 Tage vor dem Weihnachtsfest (dieses findet übrigens erst am 7. Januar statt!) gänzlich auf Fleisch. Der Festschmaus findet dafür umso grösser statt: traditionelle Speisen wie Fisch und das Gebäck Zalabya werden in großen Mengen verspeist.

Es geht jedoch noch exotischer: In Swasiland werden sog. “Mtanas” zubereitet. Hierbei handelt es sich um Fladenbrote welche mit Bananenmus bestrichen werden. Das Weihnachtsfest an und für sich ist eine Mischung zwischen Folklore und christlicher Tradition.

Tradition: Pohutukawa, 10 Tage Weihnachten und eine Schüssel mit Brei

Pohutukawa-Baum in Neuseeland

Der farbenprächtige Pohutukawa Baum

Was bei uns die Weihnachtstanne ist, nennt sich in Neuseeland „Pohutukawa“. Hierbei handelt es sich um einen Baum, welcher nur in Neuseeland beheimatet ist und im Dezember rote Blüten trägt. Auch im Nachbarland Australien werden keine echten Tannen verwendet. Dies hat einen ganz einfachen Grund: Die Gefahr eines Brands ist zu gross. So verwenden die Australier Kunstbäume und Lichterketten.

Der 24. Dezember ist in Skandinavien ein ganz besonderer Tag. Um die Kobolde zu besänftigen und sie von bösen Streichen abzuhalten werden im hohen Norden Schüsseln mit Brei auf die Fensterbank gestellt. Traditionsgemäss steht ausserdem nach einem ausgiebigen Festmahl ein Besuch in der Sauna auf dem Plan. Ob sie so insgeheim die Weihnachtspfunde wegschwitzen ist nicht bekannt. ;-)

Wer findet, Weihnachten sei viel zu kurz, der soll mal in Kolumbien feiern. Die Weihnachtsfestivitäten dauern hier ganze 10 Tage und beginnen am 14. Dezember. Als krönender Abschluss wird an Heilig Abend mit grossem Feuerwerk und Tanz auf der Strasse gefeiert.

Bescherung: Christmas-Stockings, Zitronen und rote Badehosen

In Indien sind nur 2,4% der Einwohner Christen. Trotzdem werden auch hier Geschenke verteilt. In erster Linie werden die Kinder beschenkt. Die Angestellten erhalten ebenfalls Gaben. Saures kriegt jedoch das Familienoberhaupt: Als Zeichen des Respekts wird ihm eine Zitrone überreicht. Diese steht für die besten Wünsche sowie Glück und Erfolg. Falls Ihr also kein passendes Präsent findet, einfach eine Zitrone schön einpacken… ;-)                                                                                  

Christmas-Stockings über dem Kamin

Christmas-Stockings (c) http://goo.gl/vHnm8N

Wer gerne amerikanische Filme guckt, dem ist diese Tradition bereits bestens bekannt: Am Abend vor Weihnachten werden über dem Kamin die sog. “Christmas-Stockings” aufgehängt. Der Weihnachtsmann schlüpft während seiner Tour um die Welt durch den Kamin und füllt den Strumpf mit Weihnachtsgaben. Eine Tasse heisse Milch für Santa Clause und Zuckerstücke für Rudolph liegen ebenfalls bereit.

Der 25. Dezember entspricht in Australien keinesfalls den meteorologischen Gegebenheiten, wie wir sie uns gewohnt sind. Das heisst also: Tropische Temperaturen, feiern unter Palmen und Grillparties im Park. So schaut auch der Weihnachtsmann nicht im schweren Weihnachtsmantel sondern ganz australisch in roter Badehose auf dem Surfboard in den Häusern vorbei und verteilt die Präsente.

Und wie feiert Ihr Weihnachten? Und hat jemand von euch schon mal Weihnachten im Ausland gefeiert?
Dann sendet uns eure Fotos mit einer kleinen Beschreibung zu. Ihr könnt diese entweder direkt auf Facebook laden oder an folgende Mail-Adresse senden: web@mediatouristik.ch

Diese stellen wir dann im 2. Teil unseres Blogs vor. Also, haut in die Tasten!

Eure Cynthia